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Gilt für WebPro

Installation: Google Earth Pro einrichten und die Web-Version starten

Aktualisiert am 28.09.2026 · Lesezeit ca. 3 Minuten

Für die Web-Version reicht ein Browser, für Google Earth Pro braucht es ein paar Minuten Installation. Hier steht, worauf Sie achten sollten – und was hilft, wenn der Globus schwarz bleibt.

Die Web-Version: ohne Installation

Rufen Sie im Browser earth.google.com auf und wählen Sie „Earth starten“. Nach wenigen Sekunden erscheint der Globus. Voraussetzung ist ein Browser mit WebGL, also der Fähigkeit, 3D-Grafik über die Grafikkarte zu berechnen. Aktuelle Versionen von Chrome, Firefox, Edge und Opera können das.

Bleibt der Bildschirm grau oder schwarz, liegt es fast immer an der Hardwarebeschleunigung. Sie lässt sich in den Browser-Einstellungen einschalten, meist unter „System“. Danach den Browser neu starten.

Google Earth Pro herunterladen

Google Earth Pro gibt es kostenlos auf der offiziellen Seite von Google Earth unter dem Punkt für die Desktop-Version. Laden Sie das Programm nur dort herunter. Auf Download-Portalen kursieren Pakete mit zusätzlicher Werbesoftware.

Ablauf der Installation1Herunterladen2Ausführen3Installieren4Starten
Vier Schritte vom Download bis zum ersten Globus.

Windows

  1. Installationsdatei herunterladen und per Doppelklick starten.
  2. Die Benutzerkontensteuerung bestätigen.
  3. Der Installer lädt die aktuellen Programmdateien nach und richtet eine Verknüpfung auf dem Desktop ein.
  4. Google Earth Pro startet anschließend automatisch.

macOS

Öffnen Sie die heruntergeladene DMG-Datei und führen Sie das enthaltene Installationspaket aus. Bei der ersten Ausführung fragt macOS eventuell nach, ob Sie ein aus dem Internet geladenes Programm öffnen möchten. Das bestätigen Sie.

Linux

Für Linux stehen Pakete im Format .deb (Debian, Ubuntu, Mint) und .rpm (Fedora, openSUSE) bereit. Die Installation läuft über den Paketmanager. Dabei wird in der Regel auch die Paketquelle von Google eingetragen, sodass Updates später automatisch kommen.

Was der Rechner mitbringen sollte

Google Earth ist kein Hochleistungsspiel, aber es bewegt viele Bilddaten. Diese Punkte machen den größten Unterschied:

  • Grafik: Eine Grafikeinheit mit aktuellem Treiber. Bei Darstellungsfehlern hilft oft schon ein Treiber-Update.
  • Arbeitsspeicher: Mehr Speicher heißt flüssigeres Arbeiten mit 3D-Gebäuden.
  • Internet: Bilder werden während des Flugs nachgeladen. Eine stabile Verbindung ist wichtiger als die maximale Bandbreite.
  • Festplatte: Pro legt einen Zwischenspeicher an. Wie groß er sein darf, stellen Sie in den Einstellungen ein.

Erster Start und Sprache

Beim ersten Start öffnet sich oft ein Tipp-Fenster. Sie können es schließen. Die Sprache richtet sich nach dem Betriebssystem. Wer eine andere Sprache möchte, stellt sie in Pro unter Tools › Optionen › Allgemein um (auf dem Mac in den Einstellungen des Programms). Nach einem Neustart ist die neue Sprache aktiv.

Updates und Versionen

Google Earth Pro prüft beim Start, ob eine neue Version vorliegt, und installiert Aktualisierungen unter Windows und macOS weitgehend selbstständig. Unter Linux kommen Updates über den Paketmanager. Die installierte Version sehen Sie unter Hilfe › Über Google Earth Pro. Wer ein Problem melden oder in Foren nach einer Lösung suchen will, sollte diese Versionsnummer angeben.

Die Web-Version aktualisiert sich von selbst. Ein Neuladen der Seite genügt, um die neueste Fassung zu bekommen.

Installation auf mehreren Rechnern

In Schulen, Büros oder Vereinsräumen soll Google Earth Pro oft auf vielen Rechnern gleichzeitig laufen. Dafür gibt es neben dem normalen Installer auch Installationspakete für die zentrale Verteilung, etwa für Windows-Netzwerke. Informationen dazu stehen in der offiziellen Hilfe von Google, die in unserer Linkliste verlinkt ist. Die Programmdaten selbst belegen nur wenige hundert Megabyte. Den meisten Platz braucht später der Zwischenspeicher für Bilder.

Deinstallieren

Unter Windows entfernen Sie Google Earth Pro über Einstellungen › Apps, auf dem Mac durch Verschieben des Programms in den Papierkorb. Die Datei mit Ihren Orten („Meine Orte“) bleibt dabei in der Regel im Benutzerprofil erhalten. Wer ganz sauber neu anfangen will, sichert sie vorher und löscht anschließend den Programmordner im Benutzerverzeichnis. Wie Sie Ihre Orte sichern, steht unter Ortsmarken speichern.

Wenn etwas nicht klappt

SymptomHäufige UrsacheAbhilfe
Globus bleibt schwarzGrafiktreiber, DirectX/OpenGLTreiber aktualisieren, in Pro den Grafikmodus wechseln
Bilder bleiben unscharflangsame Verbindungwarten, Cache vergrößern, Verbindung prüfen
Programm stürzt beim Start abbeschädigter CacheCache leeren (Datei › Server abmelden und Cache löschen)
Web-Version lädt nichtHardwarebeschleunigung ausim Browser aktivieren

Läuft alles, lohnt ein Blick auf die Navigationsleiste und die Maussteuerung. Damit bewegen Sie sich sicher über den Globus.

Weitere Wegpunkte im Kapitel „Erste Schritte“