Einstellungen: die Optionen von Google Earth Pro und Web
Aktualisiert am 28.09.2026 · Lesezeit ca. 3 Minuten
Die meisten Menschen nutzen Google Earth mit den Standardeinstellungen. Ein paar gezielte Änderungen machen die Arbeit aber angenehmer – etwa metrische Einheiten, ein größerer Zwischenspeicher oder eine ruhigere Navigation.
Wo die Optionen liegen
In Google Earth Pro unter Windows und Linux öffnen Sie die Einstellungen über Tools › Optionen. Auf dem Mac heißen sie „Einstellungen“ und liegen im Programmmenü. Das Fenster hat mehrere Reiter.
3D-Ansicht
Hier stellen Sie ein, wie Google Earth Zahlen und Gelände darstellt:
- Längen-/Breitengrad anzeigen: Dezimalgrad, Grad-Minuten-Sekunden, Grad mit Dezimalminuten oder UTM. Welches Format wofür passt, erklärt der Artikel über Koordinaten.
- Maßeinheiten: Meter und Kilometer statt Fuß und Meilen.
- Gelände: Qualität und Überhöhung. Ein Überhöhungsfaktor zwischen 1 und 3 ist für die meisten Zwecke sinnvoll.
- Schriftgröße: Größere Beschriftungen helfen auf hochauflösenden Bildschirmen.
- Grafikmodus: Unter Windows lässt sich zwischen DirectX und OpenGL wählen. Bei Darstellungsfehlern lohnt ein Wechsel.
Cache
Google Earth speichert geladene Bilder zwischen. Der Arbeitsspeicher-Cache hält Daten für die laufende Sitzung, der Festplatten-Cache über den Neustart hinaus. Ein großer Festplatten-Cache bedeutet: Gegenden, die Sie oft besuchen, erscheinen sofort scharf. Wer mit schwacher Verbindung arbeitet, stellt den Wert möglichst hoch.
Touren
Dieser Reiter steuert, wie Google Earth durch einen Ordner mit Orten fliegt: wie lange es an jedem Ort verweilt, wie schnell der Flug ist und ob Pfade mit abgeflogen werden. Die Werte greifen, wenn Sie einen Ordner über die Taste „Tour abspielen“ starten. Für selbst aufgezeichnete Touren gelten sie nicht, dazu mehr unter Tour erstellen.
Navigation
- Fluggeschwindigkeit: Ein Schieberegler von langsam bis schnell. Für Präsentationen eher langsam.
- Automatisch neigen beim Zoomen: An oder aus, je nach Geschmack.
- Mausrad umkehren: Falls die Zoomrichtung ungewohnt ist.
- Controller aktivieren: Für 3D-Mäuse wie den Space Navigator und Gamecontroller.
Allgemein
Hier legen Sie die Sprache fest, ob beim Start Tipps erscheinen und wie sich Ortsmarkenbeschreibungen verhalten. Eine Änderung der Sprache wird nach einem Neustart wirksam.
Die Web-Version
In Google Earth im Web finden Sie die Einstellungen im Menü unter dem Zahnradsymbol. Die Bereiche sind knapper: Formatierung und Einheiten (Koordinatenformat, metrisch oder imperial), Animationen (Fluggeschwindigkeit), Anzeige (Qualität, Beschriftungsgröße) und Allgemeines. Die Werte werden im Browser gespeichert. An einem anderen Rechner stellen Sie sie also neu ein.
Grafikprobleme gezielt lösen
Die meisten Darstellungsfehler – flackernde Flächen, schwarze Kacheln, verzerrte Beschriftungen – lassen sich über die Grafikeinstellungen beheben. Probieren Sie in dieser Reihenfolge:
- Grafiktreiber aktualisieren.
- Unter Windows zwischen DirectX und OpenGL wechseln und Google Earth neu starten.
- Die Qualität der Texturen und die Kantenglättung reduzieren.
- Überflüssige Ebenen wie 3D-Gebäude abschalten.
Oft genügt schon der erste Schritt. Bei Laptops mit zwei Grafikeinheiten lohnt es sich außerdem, Google Earth Pro in den Treibereinstellungen fest der leistungsstärkeren Grafik zuzuweisen.
Einstellungen zurücksetzen
Wenn sich Google Earth nach vielen Experimenten merkwürdig verhält, kann es sinnvoll sein, alle Optionen auf die Standardwerte zurückzusetzen. Im Optionen-Fenster gibt es dafür eine Schaltfläche zum Wiederherstellen der Standardeinstellungen. Ihre gespeicherten Orte bleiben davon unberührt. Sichern Sie „Meine Orte“ trotzdem vorher, wie unter Ortsmarken speichern beschrieben.
Unsere Empfehlung für den Start
| Einstellung | Wert |
|---|---|
| Koordinaten | Dezimalgrad |
| Einheiten | Meter, Kilometer |
| Überhöhung | 1,5 |
| Festplatten-Cache | so groß wie möglich |
| Fluggeschwindigkeit | mittel bis langsam |
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