ge-hilfe.de · Google Earth verständlich erklärt47°35′23″ N · 7°35′21″ O
ge-hilfeDeutsche Anleitung für Google Earth
Gilt für ProWeb

Ebenen zuschalten: Straßen, Grenzen, Fotos und mehr

Aktualisiert am 28.09.2026 · Lesezeit ca. 3 Minuten

Ohne Ebenen zeigt Google Earth nur Bilder. Mit ihnen wird der Globus zur Karte: mit Straßennamen, Grenzen, Orten und 3D-Modellen. Zu viele Ebenen machen die Ansicht allerdings unübersichtlich.

Wo die Ebenen liegen

In Google Earth Pro finden Sie die Ebenen im untersten Bereich der Seitenleiste. Die Liste beginnt mit der „Primären Datenbank“. Darunter liegen Ordner, die sich aufklappen lassen. Jede Ebene hat ein Kästchen: Häkchen an, Ebene sichtbar.

Ebenen als übereinanderliegende SchichtenBeschriftungenStraßen3D-GebäudeSatellitenbilderGelände
Jede Ebene legt sich über die Bilder – Häkchen an, Inhalt sichtbar.

Die wichtigsten Ebenen

EbeneWas sie zeigtEmpfehlung
Grenzen und BeschriftungenStaats- und Verwaltungsgrenzen, Orts- und Gewässernamenfast immer an
OrteNamen von Städten und Dörfernan
StraßenStraßennetz mit Namenbeim Heranzoomen an
3D-GebäudeGebäude und Bäume als Modellebei Stadtbesuchen an
FotosNutzerfotos und Panoramennach Bedarf
GeländeHöhenmodellimmer an
OzeanMeeresboden und Informationen zu Meerenfür Küsten und Meere
WetterWolken und Wetterinformationennach Bedarf

Welche Ebenen genau vorhanden sind, ändert sich mit der Zeit. Google nimmt Ebenen heraus, wenn ihre Datenquelle wegfällt, und fügt neue hinzu. Die Grundebenen Grenzen, Orte, Straßen, Gebäude und Gelände sind aber seit vielen Jahren dabei.

Weniger ist mehr

Wer alles einschaltet, sieht vor lauter Symbolen die Landschaft nicht mehr. Eine bewährte Grundeinstellung ist: Grenzen und Beschriftungen, Orte, Gelände. Straßen und 3D-Gebäude nehmen Sie nur dazu, wenn Sie nah herangehen.

Eigene Daten als Ebene

Neben den Ebenen von Google können Sie eigene Daten einblenden: KML- und KMZ-Dateien, GPS-Tracks oder Bild-Overlays. Sie erscheinen nicht im Ebenen-Bereich, sondern unter Orte, verhalten sich aber genauso: Häkchen an, Inhalt sichtbar. Besonders praktisch sind Dateien, die sich selbst aktualisieren – dafür gibt es den Network-Link.

Im Web: Kartenstil statt Ebenenliste

Google Earth im Web verzichtet auf die lange Liste. Unter Kartenstil wählen Sie eine Voreinstellung:

  • Leer: nur Bilder, keine Beschriftungen
  • Erkunden: wichtige Orte, Grenzen und Sehenswürdigkeiten
  • Alles: alle Beschriftungen, Straßen und Orte
  • Benutzerdefiniert: Sie wählen einzelne Elemente selbst

Zusätzlich lassen sich 3D-Gebäude, animierte Wolken und Gitternetzlinien ein- und ausschalten.

Wetter und Wolken

Die Wetterebene zeigt Wolken auf Grundlage aktueller Daten. Sie ist damit eine der wenigen Ebenen, die sich laufend ändern. Für eine Wettervorhersage ersetzt sie keinen Wetterdienst, zeigt aber schön, wie Wolkenbänder über Kontinente ziehen. In der Web-Version lassen sich unter Kartenstil animierte Wolken einschalten.

Ebenen für den Unterricht

Einige Ebenen eignen sich besonders für die Schule:

  • Grenzen für politische Geografie und die Bundesländer
  • Gelände mit Überhöhung für Gebirge, Täler und Flusssysteme
  • Ozean für Tiefseegräben und Meeresrücken
  • Gitternetz (Strg + L in Pro) für Längen- und Breitengrade

Tipp für die Vorbereitung: Legen Sie für eine Unterrichtsstunde einen Ordner mit Ortsmarken an, deren gespeicherte Ansichten genau die richtigen Ausschnitte zeigen. Mehr dazu unter Ortsmarke erstellen.

Woher die Daten stammen

Viele Ebenen sind selbst Ordner mit Unterebenen, und ihre Inhalte stammen aus unterschiedlichen Quellen: Kartendaten von Google, Fotos von Nutzerinnen und Nutzern, Informationen von Partnerorganisationen. Klicken Sie auf ein Symbol einer Ebene, nennt die Sprechblase oft die Quelle. Für wichtige Aussagen, etwa in einem Referat, sollten Sie die Originalquelle zusätzlich prüfen.

Ebenen und Leistung

Jede Ebene muss geladen und gezeichnet werden. Wenn Google Earth langsam wird, hilft es, nicht benötigte Ebenen abzuschalten. Mehr Stellschrauben finden Sie in den Einstellungen.

Weitere Wegpunkte im Kapitel „Erste Schritte“