ge-hilfe.de · Google Earth verständlich erklärt52°30′59″ N · 13°22′40″ O
ge-hilfeDeutsche Anleitung für Google Earth
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Suchfunktionen: Orte, Adressen und Koordinaten finden

Aktualisiert am 28.09.2026 · Lesezeit ca. 3 Minuten

Das Suchfeld ist der schnellste Weg zu jedem Punkt der Erde. Es versteht mehr als Ortsnamen – zum Beispiel Koordinaten in verschiedenen Schreibweisen.

Was Sie eingeben können

Google Earth nutzt dieselbe Ortsdatenbank wie Google Maps. Deshalb versteht die Suche fast alles, was man auch in Maps eingibt:

  • Orte: „Bamberg“, „Sylt“, „Grand Canyon“
  • Adressen: „Hauptmarkt 18, Nürnberg“
  • Sehenswürdigkeiten: „Kölner Dom“, „Neuschwanstein“
  • Kategorien in einer Gegend: „Bahnhof Regensburg“, „Museum Dresden“
  • Koordinaten: „49.4539, 11.0775“ oder „49°27′14″N 11°04′39″E“
Beispiele für Sucheingaben49.4539, 11.0775OrtBambergAdresseHauptmarkt 18Koordinaten48.137, 11.575
Die Suche versteht Namen, Adressen und Koordinaten.

Koordinaten richtig eingeben

Bei Koordinaten kommt zuerst die Breite, dann die Länge. Dezimalzahlen schreiben Sie mit Punkt, getrennt durch ein Komma: 48.1374, 11.5755. Südliche Breiten und westliche Längen bekommen ein Minuszeichen: -33.8568, 151.2153 ist das Opernhaus in Sydney.

Auch Grad, Minuten und Sekunden funktionieren. Wer unsicher ist, welche Schreibweise wofür steht, findet die Erklärung unter Koordinaten verstehen.

Suchen in Google Earth Pro

In Pro liegt die Suche oben in der Seitenleiste. Nach der Eingabe fliegt das Programm zum besten Treffer und listet weitere darunter. Jeder Treffer landet unter „Temporäre Orte“. Gefällt Ihnen ein Ergebnis, ziehen Sie es nach „Meine Orte“.

Pro kann außerdem Routen berechnen. Über den Reiter „Routenplaner“ geben Sie Start und Ziel ein. Google Earth zeigt die Strecke als Linie und bietet an, sie als Tour abzufliegen. Für die Planung einer echten Fahrt sind Navigationsgeräte und Karten-Apps besser geeignet, für eine Vorschau der Strecke ist der Flug aber reizvoll.

Suchen im Web und in der App

In Google Earth im Web öffnen Sie die Suche über die Lupe oder mit /. Die Treffer erscheinen als Karte mit Informationen, oft mit Fotos und einem Text aus der Wissensdatenbank. Mit einem Klick auf den Treffer fliegen Sie hin.

In der App liegt die Suche als Lupe oben auf dem Bildschirm. Wenn Sie Ihren Standort freigeben, bringt Sie ein Tipp auf das Standortsymbol zu Ihrer aktuellen Position.

Wenn nichts gefunden wird

ProblemLösung
Kein TrefferSchreibweise prüfen, Land ergänzen („Neustadt, Sachsen“)
Falscher Ort gleichen NamensBundesland oder Postleitzahl ergänzen
Koordinaten landen im MeerBreite und Länge vertauscht? Minuszeichen vergessen?
Kleine Orte fehlenNächstgrößeren Ort suchen, dann per Maus heranfliegen

Die Suchhistorie nutzen

Google Earth Pro merkt sich Ihre letzten Suchen. Ein Klick in das leere Suchfeld zeigt eine Liste der zuletzt gesuchten Begriffe. Das spart Tipparbeit, wenn Sie zwischen wenigen Orten hin und her springen.

Suchen im sichtbaren Ausschnitt

Suchbegriffe ohne Ortsangabe wie „Campingplatz“ oder „Aussichtsturm“ bezieht Google Earth meist auf den gerade sichtbaren Ausschnitt. Zoomen Sie also zuerst in die Gegend, die Sie interessiert, und suchen Sie dann nach der Kategorie. Die Treffer erscheinen als Ortsmarken auf dem Globus und lassen sich wie jede andere Ortsmarke speichern.

Viele Adressen auf einmal

Wer nicht einzelne Orte, sondern eine ganze Liste sucht – etwa alle Treffpunkte eines Vereins oder alle Filialen eines Betriebs –, muss nicht jede Adresse einzeln eintippen. Google Earth Pro kann Tabellen im Format CSV oder TXT mit Adressen oder Koordinaten über Datei › Importieren einlesen und daraus Ortsmarken erzeugen. Bei Adressen wandelt Google Earth die Einträge automatisch in Koordinaten um. Das Ergebnis sollten Sie stichprobenartig prüfen, denn bei unklaren Adressen landet eine Ortsmarke gelegentlich am falschen Ort. Wie Sie die Ortsmarken anschließend gestalten, steht unter Ortsmarken gestalten.

Gefunden – und jetzt?

Einen gefundenen Ort können Sie direkt als Ortsmarke speichern, mit dem Lineal vermessen oder in der Zeitleiste der historischen Bilder betrachten.

Weitere Wegpunkte im Kapitel „Erste Schritte“